Neue Impulse für Hersteller durch Handelsprodukte

10.11.2016 - Die Hersteller von Medizinprodukten verkaufen ihre Produkte an die Endabnehmer oder über Vertriebspartner, wie den Fachhandel. Zu beobachten ist, dass Hersteller zusätzlich zu ihren eigenen Produkten Fremd- bzw. Handelsprodukte in ihr Portfolio aufnehmen. Dies hat gute Gründe.

Grundsätzlich sind die Hersteller bestrebt, ihr Angebot durch Produkt-Neuheiten oder gar Innovationen ständig zu verbessern. Beflügelt werden sie durch die Megatrends „Technische Assistenz-Systeme“, „Ambient Assisted Living (AAL)“ und „Telemedizin“.

Neuheiten und Innovationen werden als Schlüssel für nachhaltiges und gesundes Wachstum erachtet. Die Entwicklung vollkommen neuer Produkte erfordert aber hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung. Auch die zweite Möglichkeit durch Firmen-Übernahmen sprengt meist die Möglichkeiten der klein- und mittelständisch geprägten Medizinprodukte-Branche.

Als Alternative bietet sich an, passende Handelsprodukte anderer Medizinprodukte-Hersteller ins eigene Sortiment aufzunehmen. Es kommt zu zunächst mittelfristigen, für drei bis fünf Jahre vereinbarten Vertriebspartnerschaften mit ausländischen bzw. inländischen klein- und mittelständischen Unternehmen (KMU), die ihrerseits etablierten Firmen in Deutschland für den Vertrieb ihrer Produkte suchen.  Beweggründe für diese KMU gibt es viele. Einerseits können Geldmittel für ausreichende und effektive Marketing- und Vertriebsmaßnahmen fehlen, andererseits sind die Marktkenntnisse sowie die direkten Kontakte im Markt nicht vorhanden, um einen schnellen Markteintritt zu realisieren.

Strategische Vertriebspartnerschaften machen jedoch nicht nur bei Produkt-Innovationen Sinn, sondern ebenso bei Produkten, die das Kernsortiment ergänzen...(vollständiger Bericht, veröffentlicht in der MTD Dialog, Ausgabe 11/2016)

Veröffentlichung in der DeviceMed am 22.03.2016

 

[Back]
Survey results

Subscribe to our Newsletter: